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fenrie
Anmeldedatum: 31.01.2003 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 10:40 Titel: |
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hallo zusammen ))
mich beschäftigt eine Frage brennend.
Wenn es einen Menschen gibt, den ihr nicht mögt, weil sein Verhalten euch gegen den Strich geht, wie geht ihr damit um? Das ganze mit Vergeben und Vergessen abzuhaken, geht leider nicht - bei mir zumindest, weil ich nicht bereit bin, darüber hinweg zu sehen.
Also: ich für mich habe beschlossen, mit diesem Menschen nicht mehr zu reden, weil wir einfach unterschiedliche Ansichten haben. Es ist ja auch nirgens festgelegt, dass meine Ansichten die richtigen sind und ich habe es auch nicht zu beurteilen. Ich mag nur nicht mit so einem Menschen freundlich tun. Dies habe ich diesen Menschen auch direkt gesagt und gehe ihm seitdem aus dem Weg.
Mein Zwiespalt ist nun folgender. Aufgrund meiner Lebensauffassung müsste ich diesem Menschen vergeben und freundlich (mit ehrlichem Herzen) begegnen. Das kann ich aber nicht! Es wäre geheuchelt, weil dieser Mensch etwas tut, womit ich nicht einverstanden bin. Und wenn man immer so etwas toleriert, lässt man Dinge, die unrecht sind quasi zu. Ich bin nicht auf der Welt, andere zu bekehren. Ich bin aber auch nicht auf der Welt, zu sagen, macht ihr alle nur, wenn mir was stinkt.
Ich möchte an dieser Stelle keinen Freispruch, dass es in Ordnung ist, was ich denke, mich interessieren ganz einfach andere Ansichten und Denkanstösse. Vielleicht kommt ja ein Standpunkt, den ich aufgrund meiner Emotionen noch gar nicht in Betracht gezogen habe.
Liebe Grüße
fenrie _________________ |
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sylvia
Anmeldedatum: 19.04.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 11:28 Titel: |
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Hallo,
ich verstehe Deine Gedanken soooo gut!!
Wenn ich mich -bemühe- (und daran denke!), in einer täglichen Verbindung zum Göttlichen zu sein, wird mein Herz und mein Kopf ruhiger. Das hat zur Folge, daß sich meine innere Haltung anderen Menschen gegenüber verändert, ich sie einfach 'so stehen lassen kann'.
Dies ist sicher eine Frage der Übung und der Zeit - aber - dadurch verändert sich auch meine Ausstrahlung, was wiederrum eine Veränderung dieser Menschen mir gegenüber zur Folge hat.
Kurz gesagt: alles in mir wird nach und nach friedvoller und irgendwann stellen sich deine Fragen nicht mehr. Ich entscheide aus dem Herzen, wen ich einfach so stehen lasse - oder - auf wen ich evtl. zugehen muß, um etwas zu klären (dazu brauche ich natürlich manchmal auch Mut).
Das Wichtigste ist immer der innere Frieden. Es geht NIE um das Außen! Es geht immer nur um uns (bzw. im weiteren Sinne um unsere Verbindung zu Gott). Also, kären wir unsere inneren Verhältnisse, daß Außen folgt.
Keine Ahnung, ob das nun hilft und ob ich die richtigen Worte gefunden habe ??!!
Ich hoffe es. Herzlichst, Sylvia
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wolfgang
Anmeldedatum: 09.03.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 20.04.2005, 16:44 Titel: |
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Hallo fenrie,
leider gibt es immer wieder Leute die einen nicht mögen oder mit denen man nicht so gut kann (zumindest war es früher so).
Seit einiger Zeit kann ich den anderen sein lassen, merke aber oft noch dass ich noch keinen inneren Frieden mit mir geschlossen habe und versucht bin bei anderen über diese Personen schlecht zu reden.
Allerdings bin ich auf einen sehr guten Weg, des inneren Frieden und erkenne mich und handle befreiter. Mein Gefühl ist nicht mehr mit Wut, Ärger... getränkt weil ich ihn so sein lassen kann. Ich rede normal mit ihm, sage wenn nötig Kritik (denn gefallen muss man sich auch nicht alles), diese Kritik ist allerdings in "Liebe" gesagt.
Es ist ein Weg der sehr schön und spannend ist, mit all seinen Rückschlägen. Aber Selbsterkenntnis ist der erste Weg der Besserung.
Viele Grüße
Wolfgang _________________ |
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Jatina
Anmeldedatum: 22.11.2002 Beiträge: 89 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 19:04 Titel: |
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Liebe fenrie,
ich weiß genau was du meinst, wie vermutlich jeder hier im Forum.
Zitat: Wenn es einen Menschen gibt, den ihr nicht mögt, weil sein Verhalten euch gegen den Strich geht, wie geht ihr damit um? Das ganze mit Vergeben und Vergessen abzuhaken, geht leider nicht - bei mir zumindest, weil ich nicht bereit bin, darüber hinweg zu sehen.
Aber damit ändert sich ja weder der Konflikt, noch der Mensch, der dich nervt. Die Situation bleibt gleich, außer, dass die in dir entstandene Wut, Neid, Ärger (oder was auch immer) sich überaus negativ auf deine Psyche und vor allem auf deinen Körper auswirkt. Das heißt mit deiner Weigerung „darüber hinweg zu sehen“, schadest du dir ausschließlich selbst, und das nicht zu knapp, das kenne ich aus eigener Erfahrung.
Zitat: Also: ich für mich habe beschlossen, mit diesem Menschen nicht mehr zu reden, weil wir einfach unterschiedliche Ansichten haben. Es ist ja auch nirgens festgelegt, dass meine Ansichten die richtigen sind und ich habe es auch nicht zu beurteilen. Ich mag nur nicht mit so einem Menschen freundlich tun. Dies habe ich diesen Menschen auch direkt gesagt und gehe ihm seitdem aus dem Weg.
Damit ändert sich auch nichts an deinem Konflikt. Die Abneigung und Wut schwelt ja trotzdem weiter. Mit jedem hingewendeten negativen Gedanken potenzieren sich die diese Gefühle.
Zitat: Mein Zwiespalt ist nun folgender. Aufgrund meiner Lebensauffassung müsste ich diesem Menschen vergeben und freundlich (mit ehrlichem Herzen) begegnen. Das kann ich aber nicht! Es wäre geheuchelt, weil dieser Mensch etwas tut, womit ich nicht einverstanden bin. Und wenn man immer so etwas toleriert, lässt man Dinge, die unrecht sind quasi zu. Ich bin nicht auf der Welt, andere zu bekehren. Ich bin aber auch nicht auf der Welt, zu sagen, macht ihr alle nur, wenn mir was stinkt.
Mir hat, unter anderem, folgende Abhandlung geholfen, etwas mehr darüber zu erfahren, und das ist glaube ich die wichtigste Frage, die man sich in solch einem Fall stellen sollte, warum mich genau dieser Mensch mit diesem Verhalten den um Gottes Willen so ärgert, verletzt, auf die Palme bringt. Was hat das mit mir zu tun?
aus: T. Dethlefsen „Schicksal als Chance“:
Ich weiß, dass diese Betrachtung anfänglich sehr unge-wohnt ist, doch sollte die Gewohnheit einer Aussage nicht unbedingt als Kriterium für Richtigkeit angesehen werden. Die sogenannte Umwelt ist in Wirklichkeit ein Spiegel, in dem jeder Mensch lediglich sich selbst erlebt. Er kann niemals etwas anderes als sich selbst erblicken, weil er aus der wahren, objektiven, für alle Menschen gleichen Gesamtwirklichkeit nur jenes herausfiltert, für was er selbst eine Affinität hat. ........
So ist auch die Beobachtung der eigenen Umwelt und der Ereignisse, mit denen man konfrontiert wird, eine der besten Methoden zur Selbsterkenntnis, denn alles, was in der Außenwelt stört, zeigt lediglich an, dass man selbst mit dem analogen Prinzip in sich selbst noch nicht ausgesöhnt ist. Dies will der Mensch ungern wahrhaben. Doch die Tatsache, dass sich jemand über den Geiz eines anderen aufregt, zeigt mit Gewissheit an, dass er selbst geizig ist. Sonst könnte es ihn doch nicht stören. Wenn er selbst großzügig ist, was kümmert ihn dann der Geiz anderer? Er könnte ihn als Tatsache hinnehmen, ohne sich darüber aufzuregen und sich gestört zu fühlen.
Bei nüchterner Betrachtung sind alle Dinge so, wie sie sind. Gras ist eben grün - natürlich wäre es denkbar, dass es rot wäre, aber es ist eben grün, und dies wird schon seinen Sinn haben. Über das Grün des Grases regt sich auch niemand auf, da es keine Problematik im Menschen anspricht. Dass es in der Welt Krieg gibt, ist ebenso wie das Grün der Wiese eine Tatsache. Doch darüber erregen sich bereits die Gemüter; und so be-ginnt man, für den Frieden zu kämpfen. Für alles »kämpft man: für Frieden, Gerechtigkeit, Gesundheit, Menschlichkeit.
Doch wäre es viel einfacher und erfolgreicher, den Frieden in sich selbst herzustellen. Hier liegt wieder ei-ner der mächtigsten Schlüssel für den, der ihn anzuwen-den weiß. Jeder Mensch ist in der Lage, die gesamte Welt nach seiner Vorstellung zu verändern und zu gestalten, ganz ohne Kampf und äußere Macht. Der Mensch braucht nur sich selbst zu ändern, und siehe, die ganze Welt verändert sich. Wenn ich im Spiegel das unfreundliche Gesicht sehe, brauche ich nur zu lächeln- und es wird zurücklächeln, mit Sicherheit! Alle wollen immer die Welt verändern, doch keiner wendet die Mittel an, die allein zum Erfolg führen. wer seine Affinität ändert, empfängt ein anderes Programm, sieht eine andere Welt. .... soweit Dethlefsen.
Ich versuche jedes Mal auf´s neue herauszufinden, was mich an dem anderen denn so stört, und was das mit mir zu tun hat. Ist es Neid? Tut der andere etwas, was ich selbst gerne täte, mich aber nie trauen würde? Ist es etwas, was ich mir schon seit Urzeiten aus „moralischen“ oder sonstigen Grundsätzen längst untersagt habe?
Ein Beispiel wäre, das ich es als Frechheit empfinde, das der andere sich einfach etwas nimmt ohne jemanden danach zu fragen, ob er es sich nehmen darf. Das würde ich ja nie tun, also empfinde ich es als eine Frechheit und verurteile ihn dafür, bin wütend, bin neidisch...... u.s.w.
Das nur zur Anregung, einmal nicht zu fragen: was muss ich dem anderen verzeihen (was ich ohnehin nicht kann), sondern: WAS MUSS ICH MIR VERZEIHEN???
Vielleicht hilft es ein wenig??
Liebe Grüße
Jatina
ICH BIN WILLENS MICH ZU VERÄNDERN _________________ ICH BIN WIE ICH BIN |
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fenrie
Anmeldedatum: 31.01.2003 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 19:13 Titel: |
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Hallo sylvia ))
vielen lieben Dank für Deine Worte!
Es ist tatsächlich so. Wenn ich es schaffe, innerlich loszulassen, dann merke ich, dass ich auch auf meine Umwelt anders wirke und ich werde mit mir unangenehmen Situationen nicht mehr konfrontiert.
Sehr schön ist der Hinweis mit dem inneren Frieden! Darüber werde ich noch tiefer nachdenken, weil das gut ankommt. Genau darum geht es nämlich - und das ist auch das, was mich zornig macht - ich ärgere mich und merke, dass ich mich ärgere und will mich nicht ärgern und das ärgert mich *lach* Und so bekommt man garantiert keinen inneren Frieden hin. Außen ist mir ehrlich gesagt egal. Ich bin nicht dafür verantwortlich, wie andere über mich denken.
Es hat mir sehr geholfen! Vielen lieben Dank
Hallo Wolfgang ))
hm... den anderen sein lassen. Damit habe ich keine Probleme, wenn es um Dinge geht, die mich betreffen. Wenn mich jemand angreift, dann bekomme ich es sehr schnell auf die Spur, kann über Kritik nachdenken und sie dann annehmen oder ablehnen ohne, dass ich mein Gegenüber dafür verurteilen muss. In meinem Fall geht es nicht um mich. Ich bekomme in meiner Firma mit, dass Kollegen gemoppt werden. Und es geht um eine Person, die ich gern habe und ich könnte einfach platzen, wenn gegen diese geschossen wird. Mein Problem ist, dass ich nie einen Vorfall live mitbekommen habe, sondern immer alles nur über Dritte höre. Ich habe zuletzt den Dritten Personen jetzt gesagt, dass sie nicht mehr zu mir kommen sollen, um sich auszuheulen oder eben über andere schlecht zu reden, weil es mir auf den Keks geht.
Andererseits bin ich aber auch nicht verantwortlich dafür, dass die gemoppte Person nichts unternimmt. Ich habe mit ihr schon gesprochen und ihr gesagt, dass sie etwas ändern muss. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das sehr schwer ist (weil, man muss ja seine Opferrolle erstmal erkennen, bevor man sie verlassen kann). Vielleicht fühlt sie sich auch nur ungerecht behandelt, wie gesagt, ich habe noch keinen Vorfall live mitbekommen. Vielleicht wird der Fall nun etwas klarer (himmel! ich habe mich aber wirklich mal wieder kryptisch ausgedrückt *ggg*).
Wenn ich mit dem Mopper nun freundlich rede, dann komme ich mir wie ein Verräter vor. Aber das ist wahrscheinlich mein Problem, weil niemand von mir erwartet, dass ich Partei ergreife - und ich mir natürlich ganz schön etwas anmaße hier zu richten...
Aber ich werde über das sein lassen auf alle Fälle auch nochmal nachdenken... Kann nämlich nicht schaden.
Es ist schön, von euch diese Hinweise bekommen zu haben und das es dieses Forum gibt. Wenn man Menschen liebt, ist es oftmals schwerer sie zu kritisieren oder offen zu sein, weil man diese nicht verletzen möchte oder einfach nicht objektiv ist, weil diese einen Vorschuss haben )) Damit wollte ich sagen, dass mir eure Worte sehr sehr wichtig sind!
jajaja - ich BIN kryptisch. Macht nix. *lach*
Schönen Abend *warm smile*
ich gehe jetzt meditieren  _________________ |
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fenrie
Anmeldedatum: 31.01.2003 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 19:43 Titel: |
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waaahhhh Jatina!!!
das stimmt! Ich habe soviel Angst davor bzw. rede ja mit dem "Opfer" über die Dinge, dass ich kein bisschen Ruhe in die Situation rein bringe, sondern sorge ja mit meinem darüber reden zusätzlich noch für Stoff. Um Himmels willen!
"Bei nüchterner Betrachtung sind alle Dinge so, wie sie sind."
Genau. Punkt. Und gut ist. Nichts wird mir weggenommen und nichts wird mir getan!
"Das nur zur Anregung, einmal nicht zu fragen: was muss ich dem anderen verzeihen (was ich ohnehin nicht kann), sondern: WAS MUSS ICH MIR VERZEIHEN???"
Wundervoll! Ich habe den Text gerade bestimmt drei mal gelesen... Es geht sogar noch viel tiefer - oder nein, es trifft den Punkt... egal... auf alle Fälle... ich muss erstmal sortieren!
Also:
Es ist so, dass ich früher eine Opferrolle hatte. Ich habe mich sehr oft hilflos und alleine gefühlt und es war niemand da, der mir geholfen hat. So war meine damalige Welt - groß, kalt, verständnislos. Doch dann fingen ein paar Prozesse an. Ich traute mich Fragen zu stellen und auch, mich in Frage zu stellen und dadurch wuchs mein Bewußtsein. Und mit dem Bewußtsein mein Selbstbewußtsein. (schöne Bücher gelesen ) Dieses gilt es natürlich nun mit allen Mitteln zu verteidigen. Und darum geht es gar nicht um die angegriffene Person, sondern um mich (ich schäme mich gerade ein bisschen... hielt mein Gemüt doch für so Selbstlos erkenne ich den darin verborgenen Egoismus...). Ich will nicht sie befreien, sondern der Welt zeigen, dass ich es gelernt habe, mir nichts mehr gefallen zu lassen - und weil das so toll ist, soll sie es auch so machen
Wobei wir natürlich wieder ganz perfide bei "den anderen sein lassen" wären... Nur nicht den Mopper, sondern die gemoppte...
Und auch der Wunsch, so zu reagieren, wie ich es mir gewünscht hätte, dass damals jemand reagiert hätte. Weil Helfen wollen schön und gut, aber eine wirkliche Hilfe war ich bisher nicht. Es klang so Heroisch, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen... Anstatt einfach gut sein zu lassen!
oh jee... es stimmt... für alles kämpft man... Ich werde mich mal beobachten und den Tag morgen nutzen. Ich werde nichts sagen, sondern mir einfach alles ganz ganz ganz bewußt angucken und mich - bevor ich etwas sage - fragen, was das mit mir zu tun hat - in mir drin. Wenn ich mir gerade solch Situation vorstelle, merke ich förmlich, wie ich ruhiger werde. Innerlich. Und gut sein lasse - mir verzeihen, dass ich mich damals nicht gewehrt habe. Aber das war damals und nun ist es an der Zeit, Gut sein zu lassen.
Ganz vielen lieben Dank für Deine Antwort
)))) _________________ |
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Jatina
Anmeldedatum: 22.11.2002 Beiträge: 89 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.04.2005, 20:59 Titel: |
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Liebe fenrie,
wie schön, dass ich dir mit den Gedanken zu meinen oft auch eigenen unguten Gefühlen, anderen gegenüber, helfen konnte.
Da machen die Worte: Alle sind eins mal wieder so richtig Sinn, weil es ja auch mir hilft, dir zu helfen und so weiter und so fort ....
Danke für dein Feedback!
Jatina
ICH BIN WILLENS MICH ZU VERÄNDERN _________________ ICH BIN WIE ICH BIN |
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uschiterk
Anmeldedatum: 07.09.2004 Beiträge: 373 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 21.04.2005, 09:35 Titel: |
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mit großen augen und noch größerem interesse verfolge ich diese beiträge hier....eine große aufgabe auch für mich.
zu diesem zeitpunkt noch sprachlos weil planlos
uschi
die liebe ist das tor zum leben _________________ die liebe ist das tor zum leben |
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sylvia
Anmeldedatum: 19.04.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 21.04.2005, 10:50 Titel: |
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ja, ja - es ist nicht so einfach, das Wissen in die Tat umzusetzen!!
Aber gerade das ist ja die Übung und wohl auch der höhere Sinn dieses Lebens!? - Und dann noch das große PROblem mit der Ungeduld.
Schaut mal unter 'Lebensweisheiten/Gedichte' nach, Jörn hat dort ein tolles Zitat ins Forum eingestellt - eine richtige 'Kopf- bzw. Egonuß' von Osho - himmlisch einfach und doch so schwierig...
Wir schaffen das schon!!!!!!!!
Herzgrüße, Sylvia
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Marina
Anmeldedatum: 05.04.2001 Beiträge: 987 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 22.04.2005, 11:02 Titel: |
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Hallo Ihr lieben,
es macht Sinn sich vorzustellen, dass wir all dies schon bevor wir geboren wurden und ausgedacht haben.
Aus scheinbar planlosen sprich vom Plan losgelöstem kann neues entstehen.
Ich für mich habe gelernt allem und alles zu vergeben/verzeihen, weil es auch mir die Gelegenheit gibt mir selber zu vergeben zu verzeihen.
Es ist ja nicht die Person oder die Liebe zur Person, welche wir ablehnen, sondern einen bestimmten Umstand in einer bestimmten Situation.
Diese Situationen entstehen meist aus einem missverständniss der momentanene Situation, in welcher ich mich befinde.
Mitunter lassen sich Ablehungen von Personen oder Eigenschaften in den Wurzeln der Kindheit wiederfinden.
Als Kinder haben wir nicht immer den Überblich, wie erwachsene was gemeint haben können.
In diesem Leben ist es oftmals so eingeräumt, dass das was wir nicht verstanden, richtig verarbeitet haben immer wieder in Erscheinung tritt um in eine GUTE Lösung und damit auch wieder LOS-Lösung zu kommen.
Habe ich dies getan ist diese Situation, aber auch die Person befreit, erlöst von seiner/ihrer Aufgabe Dich daran zu erinnern.
Bedenke auch einmal dies, dass Personen oder Umstände mitunter den schwierigsten Part im Leben übernehmen für andere unbequem zu sein, als solche, welche permanent kein Wiederstand für uns darstellen.
Am Wiederstand wachsen wir und die Seele (so hab ich es für mich herausbekommen) will lernen.
omit sollte man einen "vermeindlichen" Feind auch einmal als einen Freund willkommen heißen um Missverständnisse zu klären.
Weil, das Ergebnis dieser Erfahrung kann es sein, auch den sogenannten "Feind" sprich falsche Glaubensmuster oder Inhalte in sich aufzudecken.
Steht schon in der Biebel, dass man sich auch an den Tisch des Feindes setzen sollte.
Hab ich die Situation gelöst, so spreche oder ist die Person wieder frei, Euch/uns geht es besser und besser.
Also sollten wor uns selber den Gefallen geben, warum sollten wir uns nicht selber auch vergeben oder verzeihen können.
Was ich an einem anderen nicht verzeihen kann kann auch ich mir nicht verzeihen, wie soll dies gehen.
Man muss ja die Person nicht gleich heiraten wollen wie ich immer einmal so gerne sage.
alles liebe
Marina
Marina _________________ Marina |
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sylvia
Anmeldedatum: 19.04.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 23.04.2005, 12:03 Titel: |
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Ihr Lieben,
eine gute Hilfe ist auch die Arbeit mit dem 'Inneren Kind'. - Es überträgt oft seine Ängste, Zweifel und vor allem seine Sehnsüchte auf andere Menschen.
Es ist ein Teil meiner Persönlichkeitsstruktur - und ich muß lernen es zurück in die Freude zu bringen - muß lernen, daß es mir vertraut.
Dies kann 'man' gut auf Aktiv-Seminaren - durch alle Übungen, die 'unlogisch' sind, z.B. tanzen (obwohl ich gerade Probleme im, bzw. mit dem Kopf habe), lachen, streicheln lassen (mmmmmmh), entspannen...
Es darf nur nicht zuviel werden, sonst übernimmt das 'Innere Kind' die gefühlmäßige Macht in meinem Leben - und das kann dann auch wieder fatal sein. Ein lieber Lehrer und Wegbegleiter sagte zu mir, daß ich bei der Heil-Arbeit mit dem 'Inneren Kind' immer eins beachten muß (damit Du, d.h. Dein höheres Bewußtsein die Oberhand behält): gehe in 'LIEBEVOLLER Strenge' mit ihm um, denn wenn es unzufrieden oder gar wütend ist, ist es sehr mächtig!
Ist es jedoch erlöst und vertraut es mir (was ja bedeutet, daß ich auch für mich selbst ein verantwortungsbewußter und liebevoller 'Erwachsener' bin bzw. werde), dann führt es mich direkt in meine Göttlichkeit und in die Freude hinein (...ihr sollt werden wie die Kinder....).
Ich wünsche allen 'Inneren Kindern' ein fröhliches Wochenende!
Ich habe Euch lieb! Sylvia
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Marina
Anmeldedatum: 05.04.2001 Beiträge: 987 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 24.04.2005, 20:29 Titel: |
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Liebe Sylvia,
hast Du gut erkannt.
Ich sage immer heile oder heilige das Kind so gut Di kannst, dann kannst Du auch wieder durch Kinderaugen all die Schönheit und Wunder, welche uns dieses Leben beschehrt wieder betrachten.
Ansonsten bleibt e immer auch eine Verschiebung dnach aussen.
Ich hatte mich eingehend auch mit diesem Thema beschäftigt und habe hier bei mir zu Hause auch zwei Seminare durchgeführt, mit einer lieben bekannten.
Sie hatte inruitiv das Gefühl, dass sie hierrüber ein Seminar machen wollte, nach dem ich dieses Thema angesprochen hatte.
Wie haben dafür extra zwei Wochenenden eingelebt mit allem drum und dran.
Tatsächlich ist es so wie Du beschreibst, es ist wichtig für den erwachsenen unlogisches und unkonventionelles zu machen, z.B. mit Plüschtieren sprechen, tanzen, singen oder halt andere Dinge.
Auf alle viele durch den Raum zu laufen oder was auch immer.
Auch würde es gut tun sich einfach einmal wieder hinzusetzen um sich wie ein Kleinkind zu verhalten. Zum Beispiel einen Bauspein nehmen, ihn anfassen, fühlen, in den Mund nehmen, anschauen usw.
Das in Gegenwart anderer, weil dass haben wir ja aul Kind auch getan. Daran sollte man sich mal auch zwischendurch erinnern.
Damals war uns das auch Wurscht, weil es war ja aufregend ein Spielzeut oder ein Ding sozusagen zu "VERKOSTEN" um die Sinne anzuregen.
Denn wir haben ja einmal gelernt über alle Sinne das eine oder andere wahrzunehm.
Leider wurde es uns oftmals dann pö a pö untersagt, frei unter dem Motto das darfst Du nicht, das kannst du nicht, das ist schmutzig, das ist nichts für dich, da mußt du erst größer werden usw.
Nur mal so gesagt.
Alles liebe Marina,
dieser Weg ist auf lange Sicht der bessere auf jeden Fall.
Marina _________________ Marina |
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sylvia
Anmeldedatum: 19.04.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 25.04.2005, 11:12 Titel: |
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Herzgrüße an Dich Marina (und natürlich an DICH, lieber Leser)
Sylvia _________________ |
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Santana
Anmeldedatum: 16.11.2002 Beiträge: 1410 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 25.04.2005, 11:57 Titel: |
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Abneigung und Vergebung ...
Solange Abneigung vorhanden ist, beschäftigt man sich mit dem Thema - es ist ein eigener innerer Prozeß, der natürlich keine Vergebung zu lassen kann.
Erkenne, warum du diese Abneigung hast - sage ja zu ihr, und ändere - evtl. mit Hilfsmitteln (Medi....) deine Einstellung.
Und wenn die dann die Abneigung von dir weggibst, gibst du das weg, was dich hinderte glücklich zu sein - somit ist die Vergebung (Weggebung dessen was stört) schon automatisch erfolgt!
Liebe Grüße
Lorenz _________________ |
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Marina
Anmeldedatum: 05.04.2001 Beiträge: 987 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 27.04.2005, 02:06 Titel: |
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Lieber Lorenz, Abneigung kann man doch gut auch zerlegen in Ab - Nei - Gung.
Klingt wie Um - lei - tung.
Sag mal kommt das Wort vielleicht auch dem Chinesichen oder verstehen wir vielleicht in einer Richtung nur "Bahnhof" oder so??  
Irgendwie ist es stimmig, denn Abneigung ist eine Umleitung sozusagen. Man darf getrost mal eine Runde extra gehen was?
Könnte Abneigung nicht auch ein sich Ab neigen bedeuten ein sich Abwenden vielleicht?
Was meinst Du dazu?
alles Dir liebe und eine liebevolle Umarmung für Dich
im Herzen Marina
Marina _________________ Marina |
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